Wer wir sind...

Der gemeinnützige und nicht gewinnorientierte Verein „Kulturgarten Aichwaldsee“, hat sich das Ziel gesetzt, nachhaltige und umweltschonende touristische Projekte in der Ferienregion Faaker See-Aichwaldsee zu unterstützen, zu fördern und zu initieren, damit der Aichwaldsee allen Gästen, Einheimischen und touristischen Betrieben mit seinem natürlichen Charme erhalten und öffentlich zugänglich bleibt.

Was dahinter steckt und wie das funktioniert

Der Aichwaldsee ist einer der letzten unverbauten Seen in Kärnten. Nur wenige Häuser stehen in Sichtweite des Sees, keine großen Bauwerke stechen aus der Kleinteiligkeit hervor. Das Strandbad am Aichwaldsee wurde im Jahr 2014 durch die Gemeinde nach Plänen des Architekturbüros Gasparin & Meier neu errichtet. Der zurückhaltende Bau aus heimischer Lärche entspricht den modernen Vorstellungen von Bauen mit Bedacht und in Einklang mit der natürlichen Umgebung. Dieses feinfühlige Vorgehen hat ihm auch den Landesbaupreis eingebracht, und alle sind stolz auf das neue Strandbad am See.

 

Dennoch gab es Pläne zur Verbauung. Nicht zuletzt weil so ein kleines Bad wirtschaftlich kaum kostendeckend zu führen ist. In den vergangenen Jahren ist deshalb in einer neuen Form der Zusammenarbeit zwischen Tourismusbetrieben und Anrainern ein erfolgreiches, gemeinnütziges Modellprojekt entstanden. Basis ist eine am Gemeinwohl orientierte Form des kooperativen Wirtschaftens. Der Verein organisiert und finanziert die Pacht, Wirtin Monika Knapp betreibt – entlastet vom wirtschaftlichen Druck der Pacht – Bad und Gastronomie. Das gemeinsame Ziel: einen entspannten, ruhigen Ort mit hoher Qualität mit normalen Preisen zu erhalten und auch außerhalb der Badesaison zumindest am Wochenende zu öffnen. Die Pacht für das Strandbad wird von touristischen Betrieben gemeinsam aufgebracht. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, dass ihre Gäste das Bad kostenlos nutzen können.

 

Und das tun wir breiter, als nur für einen zweimonatigen Badebetrieb: Der Gastraum des Strandbades, an zwei Seiten verglast, ermöglicht es, mittels der umlaufenden Terrasse mitten im Freien und doch geschützt die Natur und den See zu genießen. Viel zu schade für nur zwei Monate Badesaison, fanden wir. Diesen Ort der Erholung und der Entschleunigung wollen wir das ganze Jahr über zur Verfügung stellen. Das ist genau das, was wir alle in dieser immer schnellebigeren Welt benötigen. Und voilà: Jeden Freitag, sommers wie winters, gibt es nun Kultur am See, im schönsten Kultursalon, den man sich vorstellen kann.